Suche

FederLesen&Meer bei facebook

NachrichtenTicker

Neuheiten, Neuigkeiten, Nachrichten

- wenn ich Ihnen etwas unbedingt und ganz dringend erzählen oder zeigen möchte, Sie auf dem Laufenden halten mag...mehr

bigi

bigi Schulz, die Frau hinter FederLesen & Meer.

Nach über 40 Jahren in und um Bonn herum, kündige ich 2009 meine Stelle bei der besten Firma der...mehr

NachrichtenTicker

Erste kleine Stellungnahme zu

  • den Äußerungen des Vorstandes des INTEG Vereins Gamal Khalil u.a. vom 24. März 2016 in der FacebookGruppe "Was Greifswald bewegt",
  • dem Vorsitzenden der **U-Bürgerschaftsfraktion Axel Hochschild - auch kleine Anfrage: http://www.cdu-greifswald.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=426
  • der daraus resultierenden Berichterstattung in der Ostsee-Zeitung, u.a. durch Frau Cornelia Meerkatz (im Original nur dem zahlenden Leser vorbehalten: http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Politik/Aerger-um-Besetzung-einer-Bufdi-Stelle-bei-der-Stadt; http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Greifswald/Streit-um-Bufdi-Stelle-schlaegt-weiter-Wellen) und den darin enthaltenen Aussagen des Integrationsbeauftragten des Landkreises Vorpommern-Greifswald und Betreuer der dezentral untergebrachten Geflüchteten der Stadt, Ibrahim AlNajjar
  • dem "Nachschlag" der **U, vertreten durch Herrn Hochschild, http://www.cdu-greifswald.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=427
  • der Darstellung auf nationalistischen, rechtsradikalen Plattformen wie https://logr.org/greifswaldinfo/2016/03/30/birgit-schulz-aka-bigi-soll-sogenannte-bufdi-stelle-bekommen/
  • sowie der daraus resultierenden "Diskussion" in der FacebookGruppe "Was Greifswald bewegt", die mir freundlicher Weise seit ihrer Veröffentlichung vom 29. März 2016 mehrfach in Kopie und als Screenshots zugänglich gemacht wird. https://www.facebook.com/groups/Was.Greifswalder.bewegt/permalink/1025374814215897/


Nur weil ich, Birgit (bigi) Schulz, mich bislang nicht zu den o.g. Sachverhalt geäußert habe, heißt das nicht, dass ich nichts dazu zu sagen habe. Im Gegenteil. Ginge es in dieser Diskussion einzig um eine Bufdi-Stelle, der Stadt Greifswald, hätte ich wahrscheinlich auch schon in irgendeiner Art und Weise reagiert. Doch darum geht es nicht in dieser "Diskussion".

Aus diesem Grund behalte ich mir zunächst weiter vor zu schweigen, auch wenn es mir zugegebener Maßen sehr schwer fällt - bevor ich mich, selbstverständlich juristisch abgesichert, dazu äußere und mich mit einigen Teilnehmenden und deren Hetze, Diffamierungen, Angriffe gegen meine Person und den für mich daraus entstandenen und entstehenden existentiellen Schaden öffentlich auseinandersetze.

In Deutschland gibt es ein Sprichwort:

Und Morgen treiben sie eine andere Sau durchs Dorf.

Seit dem 24. März 2016 bin ich wohl eine solche "Sau" - doch bevor die andere kommt, nehme ich grunzend auf dem Marktplatz am Pranger Platz und wehre mich.


Zum Schluss meinen allerherzlichsten Dank an alle Unterstützer, die sich mir in den letzten Tagen angeschlossen, die mir enorm viel Kraft gegeben und Mut zugesprochen haben. Danke, dass es euch gibt.

Betrug ist überall und Heuchelschein und Mord und Gift und Meineid und Verrat; der einzig reine Ort ist unsere Liebe, die unentweiht, in der Menschlichkeit.

Johann Christoph Friedrich von Schiller
(1759 - 1805), deutscher Dichter und Dramatiker







Wir schaffen das!


Ich mache das!



Eigentlich wäre es an der Zeit, mein drittes StrandGeflüster in die Welt hinaus zu wispern. Doch,

Die Welt steht Kopf.

Was im letzten Jahr um mich herum, in meiner Stadt, im Landkreis Vorpommern-Greifswald, im Land Mecklenburg-Vorpommern, in Deutschland, in Europa und in der gesamten Welt geschehen ist, ist eigentlich kaum in wohl strukturierte Texte zu fassen. Doch ich wäre kein Schreiberling, wenn ich dies nicht versuchen würde.

Gemeinsam mit einer sehr lieben Freundin, werden wir unseren ganz persönlichen Einblick in das Thema "Geflüchtete Menschen nebenan" gewähren. Neben vielen fröhlichen, menschlichen und liebevollen Anekdoten rund um unsere neuen "Familien", Freunde, Nachbarn und jene, die nur unseren Weg für einen kostbaren Moment kreuzten, beleuchten wir natürlich die Arbeit von Landkreis und Stadt im Besonderen, analysieren Missstände aus unserer Position als HelferInnen hinaus und legen den Finger in die erschreckend große Wunde Unmenschlichkeit und Unfähigkeiten unserer Politiker und Verantwortlichen. Gestern wurde ich gefragt, ob ich einen Enthüllungsroman plane. Naja, das wäre vielleicht der Fall, wenn wir dieses Buch tatsächlich vor den kommenden Landtagswahlen fertig stellten. Ich denke, wir brauchen etwas länger als ein Jahr - zumal die Politik sich ja in diesem Jahr erst richtig beweisen muss. Entgegen der eigenen Wahrnehmung mancher Politiker und Verantwortlicher, war die Flüchtlingsarbeit 2015 ein "gemütlicher" Anfang, getragen von vielen hunderten Helfern, die eine Menge Arbeiten ab- und übernahmen, die eigentlich von Landkreis & Co. geleistet gehörten. Schon jetzt im Februar des neuen Jahres zeigt sich an vielen Stellen, dass das "Geschäft Flüchtling" schwieriger und weniger ertragreich ist, als es mancheiner für sich mit kaltem Bleistift kalkulierte. Und dann sind da immer noch diese renitenten Helfer, die linksgrünversifften Gutmenschen, für die Menschlichkeit oberstes Gebot ist.

Dieses Werk braucht seine Zeit. Gerade jetzt gäbe es jeden Tag neue lustige aber auch traurige Kapitel, von Erfolgen, Niederlagen, Liebe und Hass zu erzählen. Hinzu kommen die vielen Geschichtchen, die wir gar nicht selbst erlebt haben, die Geflüchtete oder Helfer uns erzählen.

Während der Entstehung werde ich mich weiter unseren neuen Mitbürger widmen, sie unterstützen so gut ich kann, für sie kämpfen und einstehen. Unter anderem aus diesem Grund entschied ich mich, meine zweite Lebenshälfte wieder als Arbeitnehmerin zu gestalten. Ein sozialversicherungspflichtiger Job bietet viele Vorteile und frau wird ja nicht jünger. So biete ich meine Texte "nur noch" freiberuflich an und habe mich aus allen anderen Zweigen von FederLesen & Meer mit blutendem Herzen aber auch hoch motiviert verabschiedet.

So verändert sich FederLesen & Meer ein weiteres Mal - steht aber immer noch für Menschlichkeit, Freiheit und das Land im Meer mit all seinen Menschen.
Ich mache das!



22.02.2016

Seite nach oben